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Peter Dyckhoff
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464 Seiten | Gebunden in Leinen mit Goldprägung
Mit einem Geleitwort von Walter Kardinal Kasper und Illustrationen von Rembrandt
Verlag Herder Freiburg
ISBN 978-3-451-32486-4
19,99 EUR / SFr 28,90 / (A) 20,60 EUR
Zu beziehen durch jede Buchhandlung
oder unter www.herder.de

Peter Dyckhoff
Dem Licht Christi folgen
Inspirationen für ein christliches Leben

Peter Dyckhoff buchstabiert die zentralen Themen der Spiritualität in 52 Kapiteln durch: von der Lehre des Gebets bis zur Kunst, das Leben in Gottes Hand zu legen. Seine Beiträge sind grundgelegt in der Bibel und stammen aus einer langen Lebens- und Gebetserfahrung. Ausgehend von Worten der Bibel findet er Antworten für unser Leben in seinen unterschiedlichsten Situationen: Lebenshilfe aus dem Glauben, um das eigene Leben in den Blick zu nehmen und Jesus Christus auf persönliche Weise zu folgen: »Jeder, der sich mit dem Wort Gottes beschäftigt, erfährt innere Freiheit und tiefen Frieden.«

"Glauben heißt auf Jesus schauen. Zu dieser Einfachheit des Glaubens will uns das Buch von Peter Dyckhoff führen."
Walter Kardinal Kasper

Das Buch erscheint zum 75. Geburtstag des Autors.



Vorwort von Walter Kardinal Kasper


Viele Menschen haben den Eindruck, der christliche Glaube sei etwas Kompliziertes und er habe wenig oder auch nichts mit dem eigenen, oft nicht einfachen Leben zu tun. In Wirklichkeit ist der christliche Glaube etwas sehr Einfaches und das Leben Erhellendes. Er ist kein Kodex von abstrakten Dogmen und moralischen Vorschriften. Er bezieht sich auf eine konkrete Person, nämlich auf Jesus Christus, sein Leben, seine Botschaft, seine Taten, seinen Tod und seine Auferstehung. Glauben heißt auf Jesus schauen, sich von ihm die Augen öffnen lassen, sich an ihm ausrichten, ihm nachfolgen und sich ihm anvertrauen.
Wer dies versucht und sich wie der Liebesjünger Johannes an der Seite - besser: am Herzen - Jesu ausruht, den überkommt mitten im Trubel der Welt eine innere Ruhe und ein innerer Friede. Der erfährt etwas von dem, was die innerste Mitte der Botschaft und der Person Jesu war, die Liebe des Vaters im Himmel, in der wir in jeder Situation angenommen und geborgen sind. Der wird vom Geist Jesu erfüllt, der Mut macht und Trost spendet, und der uns die Augen und das Herz öffnet für die Menschen um uns und deren Anliegen und Nöte.
Zu dieser Einfachheit des Glaubens will uns das Buch von Peter Dyckhoff führen. Indem es biblische Geschichten nacherzählt, will es uns etwas von uns selbst erschließen und uns dabei öffnen für die Begegnung mit Gott, für die Annahme unseres eigenen Lebens sowie für die Annahme unserer Mitmenschen. Dyckhoff tut dies, indem er die biblischen Geschichten detailreich erzählt und sie sorgfältig auf unsere Situation hin auslegt, ohne dabei aufdringlich zu werden. Um das ansprechend und anschaulich tun zu können, lässt er immer wieder Texte von zeitgenössischen Dichtern zu Wort kommen, oder er nimmt Bezug auf geschichtliche Ereignisse.
So kann er zeigen: Jesus Christus hat nicht nur vor zweitausend Jahren gelebt und ist dann von uns gegangen; er ist bleibend präsent durch sein Wort und vor allem in der Feier der Eucharistie, in der er sich uns persönlich schenken will, um - wenn wir uns von ihm mitnehmen lassen - uns auf unserem Weg zu begleiten. Die Dogmen und Gebote wollen dieses „mit Jesus auf dem Weg sein“ wie Leitplanken zur Rechten und zur Linken absichern und uns vor Absturz in den Straßengraben von allzu wohlfeilen Banalisierungen und abwegigen Missdeutungen, von denen es heute nicht wenige gibt, bewahren; sie wollen nicht gängeln, sondern dafür sorgen, dass der Blick auf Jesus selbst frei bleibt.
In diesem „Jahr des Glaubens“ 2012/13 sind wir eingeladen, die Reichtümer des Glaubens neu zu entdecken und für uns fruchtbar zu machen. Das Buch „Christus folgen“, das sich Peter Dyckhoff zu seinem 75. Geburtstag selbst schenkt, kann dazu eine wertvolle Hilfe sein. Man wird das Buch nicht ohne persönliche Bereicherung wieder aus der Hand legen. Es vermittelt "Frohe Botschaft".

Rom, am Fest Maria Lichtmess 2012



Buchbesprechung bei "katholisch1.tv"
 
  Buchbesprechung in "rabs" 2/2013 (pdf)