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Peter Dyckhoff
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Neuauflage 2011, 384 Seiten,
kartoniert, 9,95 EUR
ISBN 978-3-7984-0809-8
J. F. Steinkopf-Verlag

Zu beziehen durch jede Buchhandlung
oder online unter
www.kirchenshop-online.de

C-Initiale aus dem Albani-Psalter

Peter Dyckhoff
Kreuzgang der Liebe
Das Leben der Christina von Markyate

In der Kathedrale der früheren Benediktiner-Abtei St. Albans in der Nähe von London entdeckte Peter Dyckhoff wertvolle Auf- zeichnungen über eine fast vergessene, bermerkenswerte Frau: Christina von Markyate. Die Aufzeichnungen führten ihn dann zu einer Handschrift aus dem 12. Jahrhundert. Heimlich, ohne dass es Christina bemerkte, zeichnete ein Mönch, wahrscheinlich der Abt Geoffrey de Gorham, die abenteuerliche Lebens- und Klostergeschichte der Priorin Christina auf.

Auf der Grundlage dieser mittelalterlichen Handschrift und seiner Funde im Klosterarchiv der Kathedrale von St. Albans gelang es Peter Dyckhoff, das Leben der Christina von Markyate, einer emanzipierten Frau. die bereits im 12. Jahrhundert einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Politik und Kirche besaß, zu rekonstruieren.

Als junges Mädchen aus adeligem Haus erfuhr sie zwar Geborgenheit und Liebe in ihrer eigenen Familie - jedoch auch die Bevormundung durch ihre Eltern, die sie gegen ihren Willen verheiraten wollten. Durch ihren starken christlichen Glauben fand Christina immer wieder neu die Kraft, sich gegen diesen Druck und entsprechende Intrigen erfolgreich aufzulehnen. Sie erreichte es auf abenteuerlichen und teilweise dramatischen Wegen, ihrer Berufung zu folgen und in ein Kloster aufgenommen zu werden.

Vor dem Hintergrund politischer Machtereignisse, persönlicher Enttäuschungen und gravierender Begegnungen wird die Entwicklung Christinas zu einer reifen, selbstbewussten Frau, die auf dem Höhepunkt ihres Leben ein eigenes Kloster gründet, in einfühlsamen Bildern geschildert.

Durch die Freundschaft mit Abt Geoffrey erfährt Christina ihren eigentlichen Auftrag: ihre Liebe und ihr Wissen für die Menschen einzusetzen, die am Rande des Lebens stehen, Suchende und Unverstandene sind. Sie eignet sich medizinische Kenntnisse an und praktiziert die Stein- und Pflanzenheilkunde. Vor allem jedoch gibt sie ihre tiefgreifenden Glaubens- und Gebetserfahrungen weiter. Durch ihr Gebet, ihre unendliche Geduld und ihre Klugheit erreicht es Christina sogar, maßgeblich auf den Abt einzuwirken, sodass eine Persönlichkeit reifen konnte, die nicht nur das bedeutendste Benediktiner-Kloster Englands vorbildlich leitete, sondern auch starken Einfluss auf Kirche und Politik nahm. Als Dank ließ der Abt einen kostbaren Psalter für sie anfertigen: den Albani-Psalter.

Der geistige Reifungsprozess Christinas sowie ihre Erfahrungen innerhalb der verhärteten Männerwelt der Kirche führten nicht nur bei ihr selbst zu einer ungeahnten Dimension menschlicher Liebe und tiefgreifender Glaubenserfahrung, sondern auch bei all den Menschen, die ihr begegneten.

 

 

 
Buchbesprechung bei "katholisch1.tv"

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